Setenil de las Bodegas ist eine Kleinstadt mit nur noch 2.675 Einwohnern und liegt an der „Straße der weißen Dörfer“ (Ruta de los Pueblos Blancos). Das besondere an diesem Örtchen sind die unter einem ausgewaschenen Felsüberhang (Abri) erbauten Häuser, in denen sich heute zahlreiche Geschäfte befinden.
Die Mandelblüte hat eingesetzt, es gibt hier in Andalusien zwar viel mehr Olivenbäume als Mandelbäume, dennoch entdecken wir die zartrosa blühenden Bäumchen hier und da.Impressionen entlang der ‚Straße der weißen Dörfer‘immer mal wieder vorbei an großen Ziegen-HerdenWir erreichen Setenil de las BodegasDie ersten Felsenhäuser zeigen sich.Hier reiht sich Lokal and Lokal, jetzt im Januar sind die Gassen früh am Morgen schon gut gefüllt, nicht auszudenken, was hier im Sommer los ist 😉Imposante Architektur… ob es in den Häusern wohl feucht ist???????beeindruckend, oder?
Die Überfahrt von Algeciras (unweit von Gibraltar) nach Tanger Med. (Marokko) verläuft sehr holprig. Ein Ticket für uns und die Grille war für 10:00h gebucht, zwei Stunden vor Abfahrt sollen wir am Hafen sein, was wir selbstverständlich auch einhalten und erfahren dort also morgens um 08:00h, daß unsere Abfahrt storniert sei, die nächste Abfahrt erfolge um 13:00h. Niemand hat uns rechtzeitig informiert, obwohl alle Kontaktdaten bekannt waren. Das nimmt Heike etwas säuerlich zur Kenntnis (der Morgen ist ohnehin nicht ihre Lieblings-Tageszeit :-))
Die Fähre legt an.
Die Fähre für 13:00h legt jedoch erst um 12:30h in Algeciras an und hat erhebliche Probleme mit der Entladung der LKW, die teilweise auch nicht ganz unbeschadet die steile Rampe überwinden können. Das Schiff verlässt daher auch mit einer zweistündigen Verspätung den Hafen und wir verlassen in der Grille die Fähre in Tanger Med. erst kurz vor 17:00h. Da es nach der Erledigung aller Formalitäten am Zoll bereits dunkel ist, zwingt uns das zu einer Übernachtung im Hafen. Heike ist mittlerweile richtig angefressen und beschwert sich umgehend bei der Reederei, die sie nur mit der Erstattung von 50% des Ticketpreises besänftigen kann.
Der vordere LKW hat sich schon die hintere Schürze abgerissen.… und dieser schrammt grausam hörbar über die Rampe.viele Reedereien bieten hier Überfahrten nach Afrika an. Vielleicht haben wir heute die falsche gewählt 😉Wir legen endlich ab und der Affenfelsen von Gibraltar entfernt sich zusehends.Die Flagge von Zypern zeigt den Heimathafen Limassol, unserer Fähre an.Wir nähern uns Afrika.
Bei der Zollabfertigung in Tanger Med. bekommt Heike nun einen weiteren Schrecken, denn wir beobachten eine ganze Reihe von alten Lieferwagen, die bis zur Hutschnur und meterhoch auf den Dächern vollgepackt sind mit Taschen unbekannten Inhalts, Schrott, alten Fahrradteilen, Altmetall, wir wissen es nicht.! Sie müssen „ALLES“ auspacken, auf die Straße legen und wieder einpacken, nachdem der Zoll es überprüft hat. Heike macht ein paar Fotos, als ein Beamter sie scharf zurechtweist, ihr das Handy entreissen will, sie es gerade noch so abwenden kann, weil sie blitzschnell alle Fotos wieder löscht. Uiuiuiui, das ist nochmal gut gegangen, hat ihr aber einen derartigen Schreck versetzt, daß sie noch am nächsten Tag auf dem Weg nach Chefchaouen einer Fotografier-Blockade unterliegt. Der afrikanische Kulturschock hat zugeschlagen!
die ersten Straßen-Impressionen, trotz Fotografier-Blockade…in jedem noch so kleinem Dorf eine Moschee mit Minarett.Wir fahren vorbei an einem Stausee, dem Barrage Moulay Bouchtaüberall am Wegesrand Töpfereien, hier aufgestapelte Dachziegel.Teller, Tassen, Kochgeschirre und natürlich die Tajine – ein traditionelles marokkanisches Kochgefäß mit kegelförmigem DeckelAndi verhandelt mit dem Verkäuferes gibt soooo viel zu entdecken……unser Ziel für heute zeigt sich – Chefchaouen.Der Campingplatz liegt hoch oben über der Stadt, der Fußweg hinunter in die Medina überwindet ca. 300hmaber die Aussicht von hier oben ist grandios.Eines der größten Hotels liegt ebenfalls hier oben, jetzt verstehen wir auch, warum hier so viele Esel gehalten werden; darauf wären wir jetzt auch gerne hinunter geritten.Auch ein Friedhof liegt hier obenViele der Männer tragen hier den wollenen Kapuzenmantel, die Dschellaba… und sie scheinen sich darin pudelwohl zu fühlen, sieht ja auch sehr gemütlich aus, und keiner schert sich darum, was man darunter trägt 😉
Chefchaouen liegt im nordwestlichen Rif-Gebirge in einer Höhe von etwa 560 bis 700 m. Die Bewohner der Stadt sind ganz überwiegend Berber; darunter befinden sich auch zahlreiche Nachfahren der aus Al-Andalus zurückgekehrten Mauren. Chefchaouen war und ist eines der Zentren des Cannabis-Anbaus in Marokko. Es ist von offizieller Seite zwar verboten, aber insgeheim wird es augenscheinlich vielfach noch geduldet. Dies zog seit den 1960er Jahren viele westliche Aussteiger und Hippies an. Die olfaktorische Wahrnehmung, daß hier auch heute noch viel Marihuana geraucht wird ist auch an den meisten Plätzen nur schwer zu ignorieren. Auch wird uns an jeder zweiten Ecke „wanna smoke“, „kiff kiff“ und Marihuana angeboten.
Chefchaouen galt über Jahrhunderte als heilige Stadt, die Ausländern unter Androhung der Todesstrafe versperrt war; dies hat dazu beigetragen, dass in ihr mittelalterliche Architektur erhalten blieb. Die gesamte Altstadt mit ihren reizvollen engen Gassen, kleinen Plätzen, blau- und weißgetünchten Häusern lädt zum Spazieren ein. Die blaue Farbe soll vorgeblich vor dem bösen Blick schützen. Die Bemalung wurde jedoch in den späten 1990er Jahren initiiert, um den Tourismus zu fördern. Die aus Stampflehm erbaute und farblich naturbelassene Alcazaba (Kasbah), die historische Festung der Stadt mit ihrem Garten haben wir ebenfalls besucht.
Die gesamte Medina (Altstadt) ist noch komplett ummauert. Hinter der Mauer beginnt das Labyrinth der blauen Gassen.Viele Treppen, steil und uneben machen das Erkunden zum sportlichen Event.Man weiß nie, was einem hinter der nächsten Ecke erwartet… aber bei der Farbgebung waren sich alle einig.Hier verkauft eine Frau wunderbar duftenden Kuchen, der allerdings sehr süß aussah, da haben wir verzichtet.immer mal wieder ein kleines Päuschen machen. Gut, daß Heike ihren Dreibein dabei hat!Einladung ins Wohnzimmer-Restaurant.Tür-Impression, die ersteTür-Impression, die zweiteTür-Impression, die dritteTür-Impression, die vierteDie Tracht der Bergbäuerinnen des Riff-Gebirges.Eine öffentliche Wasser-Quelle, alle Einheimischen benutzen die selben Becher.Marokkanischer Tee… zum deftigen Berber-FrühstückKatzen, wohin man schaut, auch sehr viele junge Kitten laufen überall herum.… aber auch die Hunde schlafen seelenruhig auf den Plätzen, niemand der sie stört oder gar verjagt.Ein Lädchen verkauft Farbpulver.… und allerhand Gewürze@Gudula: bunte Schuhe gefällig?Plaza Uta el Hamman, an diesem Platz findet man die Kasbah und die große Moschee.La Gran MesquitaPlaza Uta el Hamman, rechts die Kasbah, die historische FestungDer Innenhof der Kasbahdas historische Gefängnis in der KasbahBlick durch die gläserne Kuppel im heutigen Museumhistorische Werkstatt, dort wurden die kunstvollen Fliesen und Holzintarsien gefertigt.… mit diesem Ergebnis.Blick auf die Stadt aus dem Wehrturm der KasbahBlick auf die große Moschee aus dem Wehrturm der Kasbah
Fès ist mit rund einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Marokkos. Sie ist die älteste der vier Königsstädte des Landes und gilt als geistiges Zentrum des arabisch-islamischen Westens (Maghreb).
Die Altstadt, Musterbeispiel der orientalischen Stadt, steht seit 1981 als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Dabei soll es sich in Hinblick auf die Fläche um die weltweit größte mittelalterliche Altstadt handeln.
Die Stop-Schilder kann man zwar nicht lesen, jedoch weiß man auch so, was zu tun ist.Die Medina (Altstadt von oben)Eines der vielen Stadttore zur Medinaein weiteres Stadttor… ein weiteresund noch eines, sie haben allesamt besondere Namen, wir konnten uns nicht mehr daran erinnern.eine typisches Straßenbild, die Eselskarren sind immer präsent.Eingang zur großen Moschee in der Mitte der Medina, da heute Freitag ist, dürfen sie nur „Gläubige“ betreten.Hinweisschilder, sie haben uns nicht wirklich geholfen.Einkaufsgasse in der Medinaauch hier sind die Esel das Transportmittel Nummer eins.bunte Schuhe, Stoffe, und AccessoiresLampen, Lampen , LampenHeike ist erschlagen vom Angebotalte Türen kann man auch hier kaufeneine alte Tür, man sieht es am Beschlag oben rechts, die Hand der Fatima.So manche Gasse ist derart schmal, daß man nicht geradeaus durchgehen kann.der Knoblauchverkäufer beliefert mit seinem Handkarren die Fleischereien.Datteln, getrocknete Früchte, FeigenGewürzeNüsse und SamenSüßigkeitenTonwaren, Töpferwarenein Handwerksbetriebder botanische Gartenmit einem Seeein Kaffee über den Dächern der Medina
Die Ursprünge der Gerbereien von Fès liegen im Dunkeln; lokale Traditionen führen sie bis in die Zeit der Stadtgründung im 9. Jahrhundert zurück, denn einen Bedarf an Leder für Stiefel, Sandalen, Gurte, Sättel etc. gab es in jeder größeren Stadt. Auch wurden hölzerne Truhen zwecks Abdichtung nicht selten mit Leder verkleidet. Darüber hinaus fand Leder auch im militärischen Bereich (z. B. für Rüstungen) Anwendung. Die marokkanischen Gerbereien waren schon im Mittelalter berühmt – so gibt es Berichte über den Transport von Leder oder Lederprodukten bis ins ca. 4000 km entfernte Bagdad. Zur Gerberei gehören nicht nur die weißen und farbigen Becken im Zentrum der Anlage; vielmehr dienen die Erdgeschossbereiche der angrenzenden Häuser der Enthaarung und dem Walken der zuvor über Wochen in Kalklaugen etc. eingeweichten Ziegen- oder Schaffelle. Die farbigen Becken dienen dagegen der Färbung des Leders. In den oberen Geschossen sind oft Verkaufsgeschäfte untergebracht, in die geruchsempfindliche Touristen von Schleppern gerne hineingelockt werden.
inmitten der Medina dieser Hinterhof, hier werden die Felle abgeschabt und grob gereinigt, ein unbeschreiblicher Schmutz am Boden.kaum zu glauben, daß solche Arbeiten inmitten des alten Stadtzentrums unter Bedingungen, die wir uns nicht vorstellen können, stattfinden.durch enge Gassen geht es zur nächsten Stationhier werden die Häute gekalkt, gewalkt und gefärbtunten sieht man die Becken mit den verschiedensten Farben oder auch Chemikalien, ein unglaublicher Gestank verbreitet sich. von hier aus sieht man von oben über die Medina, im Zentrum die große Moschee.die Häute werden hier getrocknet.und auch in der Sonne gebleicht.wir dürfen hinauf gehen und alles bestaunen.…und sehen auch den alten Friedhof der MedinaEs ist ein unvergessliches Erlebnis.
Wir fahren durch das Ziz-Tal Richtung Süden. Der 220 km lange Oued Ziz entspringt im östlichen Hohen Atlas und fließt südöstlich in die Sahara. Der Ziz durchfließt malerische Schluchten, deren Talsohle von Dattelpalmenoasen gesäumt ist, und bewässert die weitgehend ebene Oasenlandschaft des Tafilalet.
Inmitten der Marha-Ebene, zwischen Atlasgebirge und Sahara, ragen die Kunstwerke des Künstlers und Erbauers, Hansjörg Voth empor; wir besuchen die „Himmelstreppe“ und die „Stadt des Orion“.
Die „Himmelstreppe“ war Voths erstes Kunstwerk im marokkanischen Sand. Etwas verloren steht sie hier mit nichts als leerer Fläche um sich herum. Mit ihren 16 Meter Höhe wirkt sie dennoch gewaltig, wenn man in ihrem Schatten steht. 52 Stufen führen zu einer Ebene knapp unter der Spitze des dreieckigen Konstrukts..
„Stadt des Orion“ wird das aus Stampflehm erbaute Kunstwerk in der Wüste genannt. Auf den sieben Haupttürmen befinden sich Beobachtungssitze, die zu bestimmten Zeiten bestimmte Sternbilder oder auch einzelne Sterne durch kleine Schlitze perfekt in Szene setzen.
auf dem Weg durch den mittleren Atlas fahren wir vorbei an Zypressenwäldern.die Oasen im Ziz-Tal… einfach wundervollüberall Schaf- und Ziegenherden mit ihren HirtenEin Blick auf den hohen AtlasIn jedem Dörfchen eine MoscheeHier mit zwei brütenden Störchengroßartige Landschaften ziehen an uns vorbeiein Berber verkauft uns Fossilien, der hat uns bestimmt über’s Ohr gehauen!Marokko wie es leibt und lebt, typisches kleines Städtchen zur Mittagszeit; am Straßenrand wird gekocht.immer wieder die Herden mit den Hirtenwire übernachten heute in einem Berber-Campsehr gemütlich, sehr gastfreundlich, sehr günstig, einfach toll!die Außenanlagedas Abendessen beim. Berber, Übernachtung plus Abendessen plus Frühstück 15,00€ für Andi und Heike zusammen.wir fahren in die erste Steinwüste offroad.easy goingBlumen gibt es hier…...sogar voller Insekten…..die „Himmelstreppe“da steht sie, die GrilleBlick auf die „Stadt des Orion“Wüsten-ImpressionenEin Kamel!
Der Oued Rheris entspringt im Osten des Hohen Atlas; er fließt zunächst einige Kilometer nach Nordosten, später nach Südosten und wendet sich ca. 10 km westlich von Erfoud nach Süden. Sein weiterer Verlauf – oft parallel zum Oued Ziz – führt durch das Tafilalet weiter nach Süden. Der Rheris vereinigt sich schließlich mit dem Oued Ziz und dem Oued Maider kurz vor der Grenze zu Algerien und bildet dabei den abflusslosen Oued Daoura. Dies geschieht allerdings nur in Ausnahmefällen bei Hochwasser. Für gewöhnlich versiegt sein Wasser schon vorher im Wüstensand und reicht somit nur äußerst selten über sein Mündungsgewässer bis ins angrenzende Algerien.
im Qued sieht man noch Palmen und dichten Bewuchs, dort gibt es augenscheinlich noch etwas Wasser.vorne der Friedhof, dahinter Ruinen, so denken wir; jedoch wohnen dort Menschen, die sich mit der Landwirtschaft den Lebensunterhalt mehr oder weniger sichern.Wir kommen durch einige kleine Dörfer, dort wohnen IMMER sehr viele Kinder. Ganz unterschiedlich erleben wir die Kinderschar, manchmal engelsgleich, zuckersüß winkend und Handküsse verteilend; manchmal wild gestikulierend und aggressiv bettelnd. Auch Steine wurden schon nach uns geworfen. Laut Reiseführer soll man ihnen nichts geben, was uns sehr schwerfällt; Uns blutet so manches Mal das Herz.ob auch diese Ruinen bewohnt waren, haben wir nicht erkennen können.hier und da müssen wir das Qued durchqueren.das Tal wird engerund wunderschön.die Schlucht im mittleren Teil des Talsdie Schlucht in ihrer ganzen Schönheitwir fahren das Tal heute ganz hoch,, dort wollen wir offroad über einen Pass fahrenImpressionen der Rheris-Schluchtdie Bebauung (bewohnt) von oben betrachtetdie landwirtschaftliche Feldarbeit mit Eseln, ansonsten erfolgt alles in Handarbeit. Mandelbäume stehen bereits in Blüte.die Felder nahe dem Qued, darüber die Ortschaftenwir sind ziemlich beeindrucktwundervolle Landschaftendie Mandelblüte setzt ein.hier ist das Talende erreicht.wir nähern uns Erfoud
Wir überqueren den Tizi-Tagountsa, eine Offroad-Piste, die in der Routen-Beschreibung nicht sonderlich schwierig erscheint. Eine etwas enge Auffahrt, eine Tunnel-Durchfahrt und eine eher „langweilige“ Abfahrt steht uns bevor.
Doch weit gefehlt. Die Auffahrt war wie beschrieben; ein wenig Blutdruck hatte Heike bei der einen oder anderen Kurve, doch der Andi hatte mal wieder Spaß in den Backen. Am Gipfel freut sich Heike nun über eine „entspannte“ Abfahrt.
Doch die Abfahrt gestaltet sich ungleich schwieriger als die Auffahrt, ist die Piste doch an mehreren Stellen unterspült und nicht mehr vorhanden. Wir müssen uns daher Umfahrungen suchen, was zunächst ganz gut gelingt, jedoch bei einer Spalte finden wir keine naheliegende Umfahrung und müssen ganz bis hinunter in das Qued fahren. Im Qued verpassen wir die richtige Aufsfahrt hinaus und stehen bald vor einem nicht zu überwindenden Hindernis.
Wir müssen rückwärts das Qued wieder hochfahren, wenden und eine geeignete Ausfahrt finden. Die Zeit drückt, denn die Sonne geht bald unter. Aber wir haben es geschafft und übernachten am Berg bei einem Sonnenuntergang der anderen Art zwischen blühendem Rosmarin und Thymian in einem Duft, der seines Gleichen sucht. Eine Flasche Rotwein versöhnt uns überdies den anstrengenden Tag.
Am nächsten Tag gibt es noch ein paar Hürden zu überwinden, jedoch schaffen wir es mit vereinten Kräften gut und beenden die Tour ohne Schäden an Personen und Material.
der Einstieg in die Piste durch ein Geröllfeld erfordert schon zu Anfang Differential-Sperren und auch etwas SchwungSicht hinab ins das Talsehr breit ist die Piste nichtund sie macht Heike auch schon etwas Blutdruckseht ihr den Bremi am Berg?es geht weiter hinauf, Serpentine für Serpentineeine schräge Engstelle kurz vor der Tunneldurchfahrtdie Inschrift am TunnelTunneldurchfahrtdie Höhe passthinter dem Tunnel geht es gleich im Schwung rechts herum und über den Tunnel weiter hinaufdie erste Umfahrung ist gefundenhier fährt der Bremi runter in das Quedhier geht’s NICHT weiter, wir müssen zurückWenden im Quedund auch die Grille ist raus aus dem Qued, nun heißt es einen Übernachtungsplatz zu findendie letzte Steigung ist geschaffthier stehen wir heute Nacht auf einer Höhe von 2200müM, über uns blühen zahlreiche wilde Rosmarinbüsche.wir haben schon schlechter gestandender nächste Morgenund wieder duftet es allerorts nach Rosmarin.die nächste Umfahrunggeschafftso geht’s weiterwir fahren durch ein kleineres Qued, welches den Hauptqued speist.da braucht es Bodenfreiheit…….… und fähige Straßenbauerdas hat gerade so gepasst…und weiter geht’sdie letzte Hürde, wir müssen schauen, ob das Getriebe aufsetzt.die Piste ist geschafft, der Asphalt hat uns wieder.
Die Todra-Schlucht liegt gleichermaßen im Atlasgebirge. Der Oued Todra hat sie auf dem Weg nach Süden in die letzten Gebirgsketten des Hohen Atlas eingeschnitten, bevor der Flusslauf bei der Provinzhauptstadt Tinghir das Hochland zwischen dem Hohen Atlas und der Djebel-Sarhro-Gebirgskette erreicht.
Die bis zu 300 Meter hohen Steilwände der Schlucht, deren Boden etwa auf 1400 Meter Meereshöhe liegt, sind sehr attraktiv für den Klettersport. Eine Vielzahl von Kletterrouten und etliche Hotels erschließen das Gebiet für den internationalen Tourismus.
am Eingang zur Todra-Schlucht sehen wir eine arabischen Schriftzug am Hang, wir wissen nicht, was er bedeutet.der Zugang ist eng und steil, hier tummeln sich Touristen aus aller Welt.die faszinierende Schlucht ist nur einige hundert Meter lang, aber bis heute DER Touristenmagnet im hohen Atlas.… und weil es hier so viele Touristen gibt, finden sich auch einheimische Teppichverkäufer und Händler aller Couleur ein.… und dennoch hat sie uns beeindruckt.Faszination pureine Esel-Karawane kommt uns entgegen.im weiteren Verlauf wird sie weiter und weniger steil… und verliert dennoch nicht ihren Charmewir fahren weiter hinauf, denn morgen wollen wir über die Pässe in Richtung der Dades-Schlucht weiterfahren.
Die Dadesschlucht liegt in der marokkanischen Provinz Tinghir im Atlasgebirge. Der Oued Dadès hat sich auf dem Weg vom Hauptkamm des Hohen Atlas nach Süden stellenweise tief in die Gebirgsketten der Südabdachung eingeschnitten, lässt aber auch auf weiten Strecken im Talboden Platz für eine Reihe von Dörfern.
Überall dort, wo sich der Talboden des Dades weitet, bietet er die Lebensgrundlage für eine Reihe von Dörfern, die sein Wasser für die Bewirtschaftung grünender Flussoasen nutzen in einer ansonsten eher wüstenhaften Region, die in unmittelbarer Nähe zur Sahara liegt.
Ausgehend von der Todra-Schlucht fahren wir von Norden die Dades-Schlucht an; dazu müssen wir einige Pässe überwinden; den Col du Tirherhouzine(2709m) und den Col du Ouano(2910m)
Bei Schneefall wird die Passstrasse auch hier gesperrt, wir haben Glück, das Wetter passt, kein Schneefall erwartet!grandios ist die Aussicht von den PässenHochland zwischen Todra und Dades, hier gab es früher nur Pisten, seit kurzem ist es mit herkömmlichen Fahrzeugen befahrbar.hat vermutlich aber nichts von seiner Faszination verloren.hier geht es in Serpentinen hinauf… und wieder hinunterdort wo sich das Tal weitet, grüne Felder… und kleine Ansiedlungen von Menschen, die der Landwirtschaft nachgehen.der nächste Pass bietet uns seinen Ausblickdas Gehirn des Dadeswir sind beeindrucktein Herz im Berg senden wir allen daheimgebliebenen!wir nähern uns der Schluchtdas Tal wird eng… die Straße ebensound weiter geht’s bergabdurch beeindruckende FelsformationenSicht auf die Serpentinender Affenfelsen (die Finger der Affen)