Der diesjährige Start verlief wie eigentlich jedes Jahr sehr holprig. Im letzten Jahr mussten wir auf Andis Genesung warten, in diesem Jahr begleiten uns Defekte am Fahrzeug.
Zunächst besuchen wir Kinder und Enkelkinder in der Schweiz. Die Churfirsten am Walensee begrüßen uns mit Kaiserwetter.

Weiter geht die Reise entlang des Neuburger und des Genfer Sees, die leider in tiefe Wolken gehüllt sind. Es regnet lang und ergiebig. Beim Nachpumpen von Diesel vom Zusatztank in den Haupttank kommt kein Diesel. Irgendetwas ist verstopft. Zudem hat Andi sich einen fiesen grippalen Infekt zugezogen; eine Reparatur ist in diesem Zustand nur bedingt möglich. Also fahren wir weiter durch Frankreich Richtung Süden.


Plötzlich ertönt von hinten ein unschönes Gepolter, die Kühlbox hat sich aus der Verankerung „rausgeruckelt“, die Lade, auf dem die Box steht ist aus dem Schrank ausgefahren, gegen den gegenüberliegenden Schrank gekracht und am schönen neuen Möbel ist die Frontleiste abgebrochen.
Nach Begutachtung des Schadens lässt sich die Lade nicht mehr festsetzen, so können wir nicht weiterfahren, und Andi repariert die Lade trotz Rüsselpest erst einmal notdürftig.

Am nächsten Abend bleibt zu allem Überfluss noch die Wasserpumpe still. Kein Ton und leider auch kein Wasser gibt sie von sich. Die nächste essentielle Reparatur steht an. Andi stellt einen Wackelkontakt am Ein-, Ausschalter der Pumpe fest. Den Schaden kann er sehr schnell beheben.
Wir fahren weiter Richtung Süden. An der Mittelmeerküste kurz vor Perpignan finden wir ein idyllisches Plätzchen für die Nacht.




Am nächsten Morgen überqueren wir die Grenze zu Spanien.
Und was vermutlich nicht zu verhindern war so hat nun der fiese Virus auch Heike mit voller Breitseite erwischt. 🤧
shit happens.