Wir sind wieder unterwegs

Der diesjährige Start verlief wie eigentlich jedes Jahr sehr holprig. Im letzten Jahr mussten wir auf Andis Genesung warten, in diesem Jahr begleiten uns Defekte am Fahrzeug. 

Zunächst besuchen wir Kinder und Enkelkinder in der Schweiz. Die Churfirsten am Walensee begrüßen uns mit Kaiserwetter. 

Weiter geht die Reise entlang des Neuburger und des Genfer Sees, die leider in tiefe Wolken gehüllt sind. Es regnet lang und ergiebig. Beim Nachpumpen von Diesel vom Zusatztank in den Haupttank kommt kein Diesel. Irgendetwas ist verstopft. Zudem hat Andi sich einen fiesen grippalen Infekt zugezogen; eine Reparatur ist in diesem Zustand nur bedingt möglich. Also fahren wir weiter durch Frankreich Richtung Süden.

Burg bei Saint-Etienne
Burg bei Saint-Etienne

Plötzlich ertönt von hinten ein unschönes Gepolter, die Kühlbox hat sich aus der Verankerung „rausgeruckelt“, die Lade, auf dem die Box steht ist aus dem Schrank ausgefahren, gegen den gegenüberliegenden Schrank gekracht und am schönen neuen Möbel ist die Frontleiste abgebrochen. 

Nach Begutachtung des Schadens lässt sich die Lade nicht mehr festsetzen, so können wir nicht weiterfahren, und Andi repariert die Lade trotz Rüsselpest erst einmal notdürftig. 

Impressionen aus Frankreich

Am nächsten Abend bleibt zu allem Überfluss noch die Wasserpumpe still. Kein Ton und leider auch kein Wasser gibt sie von sich. Die nächste essentielle Reparatur steht an. Andi stellt einen Wackelkontakt am Ein-, Ausschalter der Pumpe fest. Den Schaden kann er sehr schnell beheben. 

Wir fahren weiter Richtung Süden. An der Mittelmeerküste kurz vor Perpignan finden wir ein idyllisches Plätzchen für die Nacht. 

Die Brücke von Millau
Blick auf die Weinberge nördlich von Perpignan
Idyllisches Plätzchen

Am nächsten Morgen überqueren wir die Grenze zu Spanien. 

Und was vermutlich nicht zu verhindern war so hat nun der fiese Virus auch Heike mit voller Breitseite erwischt. 🤧

shit happens.

Bardenas Reales

Wir besuchen die Halbwüste Bardenas Reales im Süden der spanischen Gemeinschaft Navarra, die eine Fläche von 415 km² umfasst.

Seit 1999 ist sie zum Naturpark, seit 2000 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt.

Die Bardenas Reales ist eine bizarre Landschaft, die zu einem großen Teil aus ockerfarbenem Lehm besteht. Dieser Lehm ist das Sediment eines urzeitlichen Meeres, welches durch die tektonische Hebung der Iberischen Platte nach und nach verlandete. Die Sedimentschichten der Bardenas Reales de Navarra sind jedoch nicht homogen aus Lehm, sondern bestehen teilweise auch aus härteren Sandstein- und Kalksteinschichten. Durch den Abfluss von Wasser aus den Pyrenäen in das Mittelmeer erodierten die Sedimentschichten unterschiedlich und es bildeten sich die für die Bardenas typischen Barrancos (ausgetrocknete Flussbetten) und bizarre Bergformen heraus. Beispiele hierfür sind der bekannte Castil de Tierra oder der Barranco Grande. Die Bardenas sind letztlich ein Produkt des Urstromtals des Ebro. (Quelle Wikipedia)

Im Nationalpark erlaubt uns ein 34km langer Rundweg die Halbwüste zu erkunden.

während früh morgens das Tal noch in dichtem Nebel gehüllt ist
es klart jedoch rasch auf und gibt die Sicht auf den Park frei.
Castil de Tierra in Sichtweite
Castil de Tierra

Dieser Park hat uns sehr beeindruckt, der Eintritt war völlig kostenfrei, im Touristenzentrum gab man uns sogar noch eine Karte, damit wir uns auf dem Rundweg nicht verfahren 😉

Nur sehr wenige Menschen waren hier unterwegs, eine Attraktion ganz nach unserem Geschmack. Danke Arguedas Navarra!

Die Höhlen-Wohnungen von Arguedas

Die Höhlen von Arguedas an der Ribera de Navarra entstanden Ende des 19. Jahrhunderts.  Diese Behausungen wurden in die Berge gegraben, um den ärmsten Menschen von Arguedas ein Zuhause zu bieten.

Es war eine schwierige Zeit, als man diese Behausungen baute.
Nur wenige wohlhabende Einwohner Arguedas besaßen die meisten Häuser. Diese vermieteten sie an die Einwohner Arguedas. Solche, die sich die Miete nicht leisten konnten oder sich dem Einfluß der Besitzer nicht unterwerfen wollten, begannen mit dem Aushöhlen des Berges.

Ein weiterer Grund für diese Bauart war, daß es relativ einfach war das weiche Gestein auszuhöhlen und die Wohnungen zu erweitern, wenn die Bedürfnisse der Familien zunahmen.

Die Struktur der Wohnungen wurde normalerweise entlang der Fassade angeordnet, um das natürliche Licht zu nutzen. Es gab keinen Flur und man ging direkt von einem Zimmer zum anderen. Viele der Häuser verfügten über eine Scheune und einen Stall, da die überwiegende Mehrheit der Bewohner Bauern waren, die Platz brauchten, um ihre Arbeitsgeräte abzustellen

Im Jahr 1940 wurden in Arguedas 52 Höhlenwohnungen gezählt; diese wurden in den 1960er Jahren aufgrund des Baus von Sozialwohnungen in der Stadt aufgegeben. Die überwiegende Anzahl der Höhlen wurden geschlossen.

Die Höhlenwohnungen bieten das ganze Jahr über eine konstante Temperatur zwischen 18 und 22 Grad, einige der Wohnungen sind für Besichtigungen zugänglich gemacht.

Direkt oberhalb des Wohnmobil-Stellplatzes in Arguedas finden wir die Höhlen vor.
… hier sieht man auch eine „zweite“ Etage, vermutlich ist im Inneren eine Treppe oder Leiter die den Zugang ermöglicht; leider waren diese Wohnungen für uns nicht zur Besichtigung freigegeben.
Andi auf dem Weg in einer der Höhlenwohnungen
Hallo da draußen
Die Küche
Einige der Wohnungen sind in zarten Pastell-Tönen gehalten.
Kinder-Badewanne??
Ein verrottendes Geschirr für einen Esel oder ein Maultier???
Am Abend werden die Höhlen mystisch in Szene gesetzt

Caminito del rey

Der Caminito del Rey (kleiner Königsweg“) war bis 2015 ein drei Kilometer langer Klettersteig und ist heute ein bequemer und gesicherter Wanderweg in Andalusien. Er führt in etwa 100 Meter Höhe entlang steiler Wände durch zwei bis zu 200 Meter tiefe, schmale Schluchten. Er war lange Zeit verfallen und gesperrt und wurde in dieser Zeit in den Medien als der gefährlichste Weg der Welt bezeichnet.  2015 wurde er wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

Den Anlass für den Bau war die Nutzung der Wasserkraft mittels Talsperren, Rohrleitungen und Wasserkraftwerken. Dazu gehörte ein Kanal, in den ein Teil des Wassers des Guadalhorce durch eine Schlucht abgeleitet wird und der zwei Talsperren den miteinander verbindet. Der Caminito wurde gebaut, um in dem äußerst unwegsamen Gelände entlang der Desfiladero de los Gaitanes (Hohlweg der Bartgeier) genannten Kluft das Baumaterial transportieren und die Anlage unterhalten zu können.

Im Jahre 1901 begannen die Arbeiten, zunächst für einen Pfad auf Planken. 1905 war er fertig. Nach und nach wurde der Weg mit Beton und Eisenarmierungen befestigt.  Als das Gesamtprojekt fertig war, kam der König zur Einweihung und überschritt die Brücke über die Garganta del Chorro. Daraufhin erhielt der Weg seinen Namen. Die Bewohner der Nachbardörfer nutzten fortan den Weg tagtäglich: die Kinder als Schulweg, die Männer zur Arbeitsstätte, die Frauen bei Einkäufen. Nachts war der Caminito beleuchtet, Reste der Laternen sind noch heute zu finden.

Durch Witterungseinflüsse und wegen des weichen Sandsteins verfiel der Weg, an manchen Stellen fehlten die Betonplatten, und nur noch rostige Stahlträger blieben übrig. Nachdem 1999 und 2000 vier Menschen gestorben waren, schloss die Lokalregierung 2001 den Weg und entfernte Beginn und Ende. 

Im Frühjahr 2014 begannen die Arbeiten zur Errichtung eines neuen Weges durch die Schlucht. Die Arbeiten wurden Anfang 2015 abgeschlossen und im März 2015 wiedereröffnet. Der neue, gesicherte Wanderweg verläuft etwa 2 Meter oberhalb des alten Steges, der für seine Errichtung verwendet wurde.

Durch die Sanierung wurde der Weg für jedermann ( und auch für Omis mit Hüftschaden ) nach Voranmeldung (drei Monate im Voraus möglich und teilweise notwendig) gefahrlos nutzbar gemacht.

Schon die Zuwege für die Bediensteten sind spektakulär.
… und auch für uns. Zunächst müssen wir durch einen Fußgängertunnel hindurch.
Hier sieht man die Reste des Eingangs in den alten Klettersteig.
Die Schlucht ist seeeeehr tief und schmal.
Großartige Aussichten begleiten uns.
Das Indianer-Gesicht.
könnt ihr es erkennen?
Die Geier warten auf Nachschub
Die Geier kreisen über der Schlucht.
Reste der Wasserkraft-Anlage
Inmitten ein kleines Waldstück
Beeindruckende Befestigungen.
Hier ist der ursprüngliche Weg gut sichtbar.
sehr hoch und sehr schmal ist die Schlucht an dieser Stelle,
man kann zudem die Überreste des alten Weges gut erkennen
Heike war auch dabei !
Die alte Laternenanlage ist noch hier und da zu sehen.
die alte Brücke
Der Weg über die neue Hängebrücke
Arbeiter sichern den Weg.

Dieser Weg hat uns sehr beeindruckt, zudem wir hatten sehr großes Glück mit dem Wetter, es war zwar bitterkalt, gefühlt -5Grad, jedoch sonnig und nahezu windstill. Schön, daß wir das erleben durften.

Die Stauseen des Guadalhorce

Die Wasser- und Energieversorgung Malagas und der gesamten Costa del Sol werden durch eine Reihe von Stauseen gesichert, einer davon ist der Embalse de Guadalhorce, nicht weit vom Südportal des Caminito del rey entfernt. Da die Niederschläge der vergangenen Jahre sehr mager ausfielen, ist der Embalse de Guadalhorce nicht einmal zu 15% gefüllt.
Im Oktober 2024 wurde bereits das Trinkwasser auf 180 Liter pro Kopf und Tag rationiert.

Auch wir haben bei unserem Besuch festgestellt, daß es beim Wasserstand des Stausees sehr viel Luft nach oben gibt.
Wir haben oberhalb des Stausees in einem Steinbruch übernachtet und uns trotz Allem sehr an der umliegenden Landschaft erfreut.

erschreckender Wasserstand
… bis zum Überlauf fehlen sehr viele Meter
Dafür ist die Aussicht fulminant.
Unser heutiges Nachtquartier…..
… in einem stillgelegten Steinbruch oberhalb des Stausees.
Abenddämmerung
Sonnenuntergang

Frigiliana

Frigiliana ist ein bezauberndes kleines Berg-Dorf unweit von Malaga. Es ist ein typisches Dorf dieser Region, typische maurische Strukturen mit Blumenverzierten engen Gassen und weiß-getünchten Häusern. Die Hausbesitzer sind per Gemeindeverordnung dazu verpflichtet ihre Häuser regelmäßig weiß zu tünchen.
Unsere Recherche ergab, daß es bereits mehrmals zum schönsten Dorf Andalusiens gekürt wurde.
Ganz wie erwartet schmiegt es sich gekonnt an die steilen Berghänge und verströmt weiß leuchtend seinen Charme über die zahlreichen Besucher.
Jetzt im Januar sind viele Geschäfte noch geschlossen, etwas verschlafen wirkt es hier und da, dadurch wirkt es für uns allerdings noch charmanter als in der Saison, wenn Touristen das Dorf fluten.

Polizei-Revier, darüber die Kirche….

Oliven

In Spanien werden mehr als 450 Tonnen Tafeloliven und mehr als 4,5 Mio Tonnen Oliven zur Ölherstellung geerntet. Damit produziert Spanien zwischen 40-50% der Weltproduktion an Oliven.
Das haben wir so nicht gewusst, und beginnen erst mit der Recherche als wir durch Jaén im Nordosten Andalusiens fahren, aber auch als wir Richtung Córdoba unterwegs sind.

Wir fahren durch scheinbar nicht enden wollende Olivenhaine, stundenlang rechts und links des Weges soweit das Auge reicht und darüber hinaus Olivenbäume. Sehr beeindruckend.
Wir fragen uns, wie die Natur eine so extreme Monokultur erträgt, aber wunderschön finden wir es gleichwohl.

In einer winzigen, aber preisgekrönten Bio-Oliven-Mühle bekommen wir eine private Führung durch die moderne Produktionsstätte und auch durch das Familien-Museum und können auch etwas des zuletzt produzierten Öles verkosten und käuflich erwerben.

Die Aussicht von unserem Übernachtungsplatz nördlich von Jaén
sehr idyllisch und ruhig.
Olivenbäume, soweit das Auge reicht
… und hier auch …..
Stunden später, Oliven über Oliven
Über den nächsten Hügel auch Oliven…..
und über den nächsten auch…..
… wir finden es sehr schön.
wir wollen mehr erfahren, deshalb besuchen wir eine Ölmühle
… eine sehr kleine Ölmühle im Familienbetrieb
Die Madre erzählt von den verschiedenen Sorten, die sie kultivieren.
…und wann sie geerntet werden, nur vom Baum, niemals vom Boden und genau dann, wenn ihre Farbe von grün auf violett zu wechseln beginnt.
Dann kommen sie hierher, wo eine Maschine die Oliven vom Laub trennt.
Hier werden die Oliven zu einem Brei vermahlen.
…..gründlich vermengt und dann gepresst. Die Temperatur darf dabei 28 Grad C nicht überschreiten.
Wenn nötig wird nachts bei kühleren Temperaturen gepresst.
Die ausgepresste Flüssigkeit muss vom Wasser und von Schwebstoffen getrennt werden. Das passiert heute in einer Zentrifuge, früher wurde das durch dekantieren erreicht.
Die Abfüllanlage
Behälter für die „Clientes“
Der ehemalige Weinkeller mit den eingelassenen Ton-Gefäßen(Dolia) im Boden. Die heutigen Olivenbauern sind oft aus ehemaligen Winzereien entstanden. Auch hier haben die alten Weinpressen zunächst für die Olivenöl-Produktion Verwendung gefunden.
Die alten Mühlsteine für die Herstellung des Oliven-Breis.
gepresst wurde dieser früher zwischen Schichten aus Korbmatten, die Flüssigkeit lief dabei über den Boden ab in einen unterirdischen Behälter.
… hier zu sehen, wo das Öl durch dekantieren vom Wasser getrennt wurde.
(Auf der Hangseite des Hauses wurde das Wasser nach und nach abgelassen.
Das Öl der letzten Pressung dürfen wir verkosten, und weil es so gut geschmeckt hat, haben wir gleich etwas davon eingekauft.
Das Öl dieser kleine Ölmühle wurde bereits mehrmals zum besten Öl der Region (oder Spaniens, oder der Welt?? Wir haben es vergessen ;-)) gekürt.

Córdoba

Wir besuchen Córdoba. Eigentlich wollten wir „nur“ die Mezquita besichtigen, aber die Fotos von den kleinen Gassen des jüdischen Viertels, der Júderia oder der Altstadt von Córdoba wollen wir natürlich auch noch dokumentieren.
Der Post der Mezquita kommt gesondert.
Wie auch in Sevilla beobachten wir hier in Córdoba die wunderschönen Orangenbäume an den Straßenrändern. Sie hängen voller Früchte, wunderschön und durchaus zahlreich, sehr appetitlich anzusehen, nur essen kann man sie im rohen Zustand wohl nicht, denn es handelt sich um Bitterorangen, aus denen die Britische „marmelade“ hergestellt wird.

Orangen in Hülle und Fülle
Was wohl die ganzen Vogelscheuchen hier zu bedeuten haben????
Die Verkehrsinseln sind hier wunderschön mit den verschiedensten Sorten von Zierkohl verziert.
Die alte Stadtmauer
… und der dazugehörige Wehrturm
Die Festung Alcazar Andalusi de Córdoba
Triunfo de San Rafael de la Puerta del Puente.
Denkmal aus dem 18. Jahrhundert mit einer Statue des Erzengels Raphael,
des Schutzheiligen von Córdoba.
Palacio de Congresos y Exposiciones de Córdoba.
Das Kongresszentrum von Córdoba
auch mit Orangenbäumen umrahmt.
Das jüdische Viertel, die Júderia, oder Altstadt.

Auslagen aus sehr viel Zucker, Aromen und Farbstoffen.
Ein Gewürz-Lädchen
…. und wieder die maurischen engen Gassen.
… mit Sicht auf das ehemalige Minarett,
jetzt Glockenturm der Mezquita
Innenhof-Idylle
…auch hier
das Rezept an der Wand:
Die Zutaten, die Sie benötigen, sind:
1 kg reife Tomaten.
200 Gramm Brot. Normalerweise wird Brot verwendet, das bereits hart ist.
1 Knoblauchzehe, obwohl Sie das Rezept variieren können, je nachdem, ob Sie es mehr oder weniger intensiv mögen.
100 ml natives Olivenöl extra.
Salz.
Gehacktes hartes Ei und Schinken, serviert darüber, sobald der Salmorejo fertig ist.
Optional: Manche geben ihm etwas mehr Geschmack mit einem Hauch von Essig.
Das Rezept ist ganz einfach:
Zuerst müssen Sie die Tomaten vorbereiten: waschen und schneiden.
Danach müssen Sie das Brot in kleine Stücke schneiden und einige Minuten im Wasser einweichen, damit es weich wird. Anschließend sollte es ausgedrückt werden, um überschüssiges Wasser zu entfernen.
Wenn Sie sowohl das Brot als auch die Tomaten haben, geben Sie sie in den Mixer. Fügen Sie den Knoblauch hinzu und pürieren Sie ihn, bis Sie eine völlig homogene Mischung erhalten. Die endgültige Dicke hängt von der Menge des Brotes ab, die Sie hinzufügen, also denken Sie daran!
Während Sie weiter zerkleinern, fügen Sie nach und nach das Olivenöl hinzu, damit sich die Mischung emulgieren kann.
Salz nach Geschmack und ständig probieren um nicht zu versalzen.
Und der Salmorejo ist fertig! Es reicht aus, es abkühlen zu lassen und mit gekochtem Ei und Schinken zu servieren. Es ist ein Rezept, das sich durch seine Einfachheit und die Schnelligkeit der Zubereitung auszeichnet.

Die Jungs wollten uns ein wenig rumfahren, wir glauben sie waren gelangweilt

ein kleiner Orangen-Garten, herzallerliebst.
Das hat Heike sich verdient!

Die Mezquita von Córdoba

Die ‚Mezquita-Catedral de Córdoba‘ oder einfach Moschee von Córdoba ist seit der Rückeroberung des Landes aus arabischer Herrschaft in die römisch-katholische Kathedrale von Córdoba umgewidmet worden. 
Die Mezquita (das spanische Wort für Moschee) wurde seit Baubeginn im Jahre 784 in mehreren Bauabschnitten immer wieder erweitert. Das Bauwerk gehört mit ca. 23.000 m² zu den größten ehemaligen Moscheebauten weltweit. Der riesige Betsaal, auch Säulenwald genannt, wird durch rot-weiße Hufeisenbögen gestützt.
Das beeindruckendste Merkmal der Gebetshalle sind die übereinander liegenden Hufeisenbögen, die auf 856 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit ruhen. 
Im 16. Jahrhundert wurde ein gotisches Kirchenschiff in die Halle hineingebaut und das Minarett durch einen Glockenturm ersetzt. Seit 1984 gehört die Mezquita-Catedral zum UNESCO-Weltkulturerbe.

ehemaliger Eingang in die Moschee
Eingangshalle heute
ältester Teil der Moschee
… mit Sicht auf das röm.-katholische Kirchenschiff.
Erweiterung einer späteren Epoche, der Säulenwald
an den Außenwänden vergitterte Räume, die den verschiedensten Heiligen gewidmet sind.
… gefüllt mit den unterschiedlichsten Devotionalien.
beeindruckende Größe, hier fanden einst bis zu 20.000 Gläubige Muslime zum Gebet zusammen.
Kuppel der ‚Capilla de Santa Teresa‘
Der Tresor-Saal
… mit diversen christlichen Devotionalien in Gold und mit Glanz und Gloria verziert.
Der Eingang zum Mihrab (islamische Gebetsnische)
Die Kuppel des Mihrab
Ein- und Ausgang in einem Seitenschiff
die Kuppel des gotischen Kirchenschiffs.
Die Vierung des römisch-katholischen Kirchenschiffs inmitten der alten Moschee
das Hauptschiff der röm.-kath. Kathedrale
Die Vierungsbögen
der Orgel-Prospekt, die Bass-Seite
Das Orgel-Prospekt, die Diskant-Seite
der Haupt-Altar
der Orangen-Garten, im Hintergrund das ehemalige Minarett, heute der Glockenturm
Orangen-Garten
ehem. Minarett, heute Glockenturm

Ronda

Ronda ist eine Stadt in der ‚Straße der weißen Dörfer in Andalusien und liegt auf einer Höhe von 723 müM zwischen den Naturparks Sierra de Grazalema und Sierra de las Nieves.

Bekannt ist Ronda vor allem für seine Lage: die maurisch geprägte Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau. Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe Schlucht, der Tajo de Ronda getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke“).

Die Wirtschaft der Stadt ist heute zum Großteil auf den Tourismus ausgerichtet. Täglich strömen tausende Tagesbesucher von den Urlaubsorten an der Costa del Sol nach Ronda. 

Für Spanier ist Ronda insbesondere wegen seiner Rolle in der Entwicklung des Stierkampfes von Bedeutung. Im 18. und 19. Jahrhundert entwickelten hier drei Generationen von Mitgliedern der Familie Romero jene Regeln, nach denen auch heute noch gekämpft wird – vom Gebrauch des Tuches, dem Kampf des Toreros nicht mehr zu Pferd, sondern zu Fuß, bis hin zu Stil und Posen – bekannt als Escuela Rondeña („Ronda-Schule“).

Auf dem Weg nach Ronda immer wieder wunderschöne Landschaften, wir finden „wie gemalt“
Aha, wir sind in Ronda gelandet.
Placa a Cristóbal Aguilar Barea
Sicht auf die Ebene im Westen
Die Stierkampfarena
Der Stier posiert vor der Arena.
Der Weg über die ‚Puente Nuevo‚, die neue Brücke
Plaza España
Blick auf die ‚Puente Viejo‘
wir geraten in eine eine Prozession
Blick auf die  Puente Nuevo 
Puente nuevo
eine Flamenco-Bar, nicht zu übersehen……
Blick auf die Puente Árabe, dahinter die Überreste eines arabischen Bades.
Puerta del la Cijara