Adiós Lanzarote, Hola Fuerteventura

Bevor wir Lanzarote verlassen wollen wir den laut Reiseführer schönsten Strand der Insel, wenn nicht sogar den schönsten aller Kanarischen Inseln, den ‚Playa de Papagayo‘ besuchen.
Ob er das hält, was der Reiseführer verspricht, können wir (noch) nicht beurteilen, denn so viele Strände haben wir noch nicht gesehen. Und die Wahrheit liegt auch hier, wie immer im Auge des Betrachters.
Wir stellen jedoch fest, daß Strandleben uns nicht sonderlich liegt, schnell wird uns langweilig und wir bewundern alle Touristen, die genüßlich stundenlang in der Sonne braten und sich nur gelegentlich vom Bauch auf den Rücken und manchmal auch wieder zurück drehen.

Playa de Papagayo
Playa de Papagayo
Playa de Papagayo

Wir verlassen Lanzarote in Playa Blanca über die Meerenge von Bocaina mit einer Fähre gleichen Namens und erreichen in 20 Minuten Corralejo auf Fuerteventura.

In Corralejo waschen wir Wäsche, besuchen ein öffentliches Schwimmbad mit heißen Duschen, Ver- und Entsorgen die Grille, befüllen unseren Kühlschrank und gönnen der Grille eine Hochdruckwäsche, um dem Sand und Staub von Fuerteventura Platz zu schaffen.
Wir verbringen ein paar Tage an den unterschiedlichsten weitläufigen Stränden im Norden, inmitten der Dünen, angekommen im Paradies für alle Arten von Surfsport, wo wir die außergewöhnlichen Fähigkeiten dieser Sportler bestaunen.

In den Dünen im Norden Fuerteventuras
Strand östlich von Majanicho
Kite-Surfer
Wing-Surfer und Wellenreiter
Die Wingsurfer werden mit ihren Foils sehr sehr schnell
Der Leuchtturm ‚Faro de Tostón‘
Popcorn haben wir auch gefunden, am Popcornstrand ‚Playa Blanca‘
Strand von ‚El Cotillo‘

Am nächsten Tag trifft uns ein Sandsturm, der Himmel bleibt den ganzen Tag trüb, die Sonne ist kaum sichtbar, es ist windig, sehr heiß und trocken. Und Sand überall, in jeder Ritze des Fahrzeugs und zwischen den Zähnen.
Dieses Wetterphänomen nennen die Kanaren ‚Calima‘; es entsteht bei stabilen Hochdrucklagen über der Sahara, wo große Mengen Saharasand in die Atmosphäre gelangt und mit dem starken Ostwind in Richtung der Inseln getragen wird.
Die Calima kann bisweilen so heftig ausfallen, dass der Flugverkehr auf den Inseln vorübergehend eingestellt werden muß.

Calima über Fuerteventura.

Eine Antwort auf „Adiós Lanzarote, Hola Fuerteventura“

  1. Ja, ja Strandleben muss man mögen, meins ist es auch nicht mehr, ein Stündchen geht, mehr muss nicht sein! Aber jeder wie er mag!!! Und überall Sand muss ja auch nicht sein !
    Aber ihr seid ja völlig unabhängig und könnt weiterziehen bzw. fahren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.