Falun und Östersund

Von Stockholm kommend fahren wir Richtung Nordosten und übernachten in einem ornithologischen Naturreservat. Am nächsten Morgen sehen wir ein Dutzend Birdwatcher bis zum Hals mit Kameraausrüstung bewaffnet, aber wir können nur Graugänse ausmachen. 

Auf der Fahrt nach Norden machen wir einen kleinen Abstecher nach Sala um dort eine alte Silbermine zu besichtigen. 

Sala Silbermine Haupschacht
Sala Silbermine Christina-Schacht

Weiter geht die Fahrt nach Falun, bekannt als Welterbestätte und Kupferstadt. 

Die historische Kupfermine ist mittlerweile zum Museum mutiert und sehr imposant. 

… und uns wurde früher erzählt, dass das typische Rot der skandinavischen Häuser in Norwegen erfunden worden sei, man habe damals die Häuser mit Ochsenblut gestrichen, um diese dadurch haltbarer zu machen. 

Alles GELOGEN:

Das aus dem Abraum des Kupferbergbaues in Falun gewonnene Pigment Falunrot wurde ab dem 16. Jahrhundert als Außenanstrich beliebt, da es den in Schweden vorherrschenden Holzhäusern eine Farbe gab, die an die Backsteinbauten wohlhabender Mitteleuropäer erinnerte.(Wikipedia)

Wir übernachten sehr idyllisch mitten im Wald an einem See. 

Weiter Richtung Norden stehen ein paar Rentiere auf der Straße sind lecken Salz, so weit südlich haben wir sie noch gar nicht erwartet. 

Stundenlang geht die Fahrt auf dem „Innlandsvägen“, die in sehr schlechtem Zustand ist durch Wald rechts und links. 

Am Abend erreichen wir Östersund. 

Hier findet in der Regel jedes Jahr das Auftaktrennen im Biathlon-Weltcup statt. Als Biathlon-Fans müssen wir uns diese Sportstätte unbedingt anschauen und übernachten auf dem Parkplatz davor. 

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