Unser ganz persönliches Singapur / Das Fazit

Unsere Zeit in Singapur ist vorbei. Wir haben viel gesehen und noch mehr gestaunt.
Andi hat nicht viel wiedererkannt, seit er 1987 hier gearbeitet hat. Die Stadt hat sich enorm verändert. Sie ist gigantisch gewachsen, hat sich vom „Schwellenstaat“ in eine wohlhabende, pulsierende Metropole verwandelt und die Europäischen Großstädte längst abgehängt.
Das Preisgefüge bewegt sich im hochpreisigen Sektor, vieles ist teuer, gefühlt teurer als in Deutschland, Lebensmittel, Kleidung, Schuhe, Restaurants, Bars etc. (nehmen wir die Hawker-Centres mal raus, dort bekommt man für 5S$ noch ein Gericht).
Scheinbar ist das Gehaltsgefüge ebenso gewachsen, denn am Abend sieht man allerorts die Bars und Restaurants gut gefüllt mit biertrinkenden (ein Bier kostet ca. 10-12S$) Singapurer:Innen, und sie können es sich offensichtlich leisten, was wir durchaus als sehr positiv empfinden.
Hier leben zahlreiche Ethnien auf engstem Raum friedlich nebeneinander, Chines:Innen, Inder:Innen, Malay:Innen, Araber:Innen, Indonesier:Innen und Europäer:Innen.
Alle Religionen werden hier scheinbar gelebt, so findet man Buddhistische Tempel neben Islamischen Moscheen und Hindutempel neben christlichen Kirchen.

Das öffentliche Verkehrsnetz ist vorbildlich, sauber, hervorragend ausgeschildert, autonom fahrend, schnell getaktet, es verfügt über ein sehr modernes Bezahlsystem ohne lästige Fahrscheine und Kontrollen und es ist vergleichsweise günstig (die Fahrt mit dem MRT vom Flughafen zum Hotel, Fahrzeit 30 Minuten, kostet p. P. 1,91S$). Eine App zeigt in Sekundenschnelle wie man von A nach B kommt.
Vor 35 Jahren ist Andi noch sehr viel Taxi gefahren, das haben wir jetzt nicht ausprobiert, weil es de Facto auch gar nicht nötig war.

keine Lokführer:In, der Zug fährt autonom, Andi kann die Einfahrt in den Bahnhof frontal beobachten.


Einkaufen scheint hier ein Freizeitvergnügen zu sein, es gibt Läden über Läden, Kaufhäuser zum schwindelig werden, die eine Mall ist größer als die andere, Luxus und Nippes, es war uns alles des Guten zu viel, jedes dritte Geschäft bietet Essen an, das Angebot hat uns regelrecht erschlagen.

Wir haben kulinarisch vieles ausprobiert, die Hawker haben uns beeindruckt, obwohl sie vor 35 Jahren noch ursprünglicher waren, da wurde noch im Rinnstein geschlachtet, da gab es Schlangen und diverses exotisches Getier auf den Tellern.
Exotische Gerichte, die unsere europäische Zunge überfordern gibt es heute noch immer, jedoch streben viele Hawker-Stalls schon das SG-Clean-Zertifikat an, welches einen gewissen Hygiene-Standard gewährleisten soll.
Die Durian-Frucht, bei uns auch Stink-Frucht, oder Kotzfrucht genannt wird auf einigen Märkten verkauft. Man kann sie schon von Weitem riechen, Andi fand den Geruch wirklich widerlich, während Heike ihn erträglich fand. Gekostet haben wir die Durian natürlich auch, während Andi auch den Geschmack grauslich fand, findet Heike Käse viel schlimmer.
Scheinbar finden die Singapurer:Innen den Geruch auch nicht besonders angenehm, denn man darf die Durian nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren.

Stand mit Durians, man riecht ihn schon von weitem.
Verbotsschild im MRT


Um alle Klischees zu bedienen haben wir deutschen Landpomeranzen nach 14 Tagen selbstverständlich unser Brot vermisst. Schwarzbrot mit Leberwurst, Paderborner Doppelback mit Mettwurst und Pellkartoffeln mit Endiviensalat werden die ersten Gerichte unserer Wahl sein, wenn wir wieder daheim sind.

die dunklen Brote wurden mit Kohle geschwärzt, die meisten Brote sind süß, einfach widerlich
Chili-Crab, ein Signatur-Dish in Singapur, muss man mal gegessen haben.
Hawker-Stall
Der Kaffee ist lecker und etwas süß. Er wird zusammengemixt aus sehr starkem schwarzem Kaffe, heißem Wasser und (so vermuten wir) einer leicht gesüßten Kondensmilch.
Der Kopi-Guide

Schwer beeindruckt sind wir auch von der Freundlichkeit, der Aufmerksamkeit und der Disziplin der Singapurer:Innen. Im MRT stehen junge Menschen unaufgefordert auf, wenn ältere, schwangere, kranke oder Menschen mit kleinen Kindern einsteigen und der Zug gut gefüllt ist. In Schlangen wird nicht gedrängelt, es wird geduldig gewartet. Die Pflaster und Wege werden nicht mit Müll oder Zigarettenkippen verschmutzt, Kaugummis sind noch immer in der gesamten Stadt verboten (selbst die Einfuhr steht unter hohen Strafen) und die Strassen werden dort überquert, wo die Städteplaner Fußgängerampeln oder -übergänge vorgesehen haben. Fahrzeuge gewähren den Fußgängern an Zebrastreifen den Vorrang und man braucht sich nicht zu sorgen, dass man überfahren wird.

Verkehr vor unserem Hotel 6-spurig


In der gesamten Stadt herrscht Rauchverbot, auch draußen. Raucher treffen sich zum gemeinsamen Rauchen in eigens dafür vorgesehenen Bereichen, meist in Hinterhöfen, nicht immer in den schönsten Ecken der Stadt.

Raucherzone

Etwas besorgt schauen wir auf viele alte Menschen, die z.Bsp. in den Hawker-Centres noch arbeiten, sowohl in den Stalls als Koch und Köchinnen aber auch räumend und Tische abwischend, und wir fragen uns, ob es (noch) kein ausreichendes Sozial- oder Rentensystem gibt, oder ob dieses vielleicht noch zu jung ist, und sie durch das soziale Netz gefallen sind.

Zu guter Letzt loben wir unser Hotel, es war eine hervorragende Wahl, ein guter Rückzugsort nach den Anstrengungen der Stadtbesichtigungen. Eine fantastische Aussicht auf den Clarke’s Quay, den Singapore River und Teile des Financial Districts.

Zugang zum Hotel

Morgen fliegen wir zurück mit Singapore Airlines, eine Fluglinie die wir weiterempfehlen können.

Sentosa

Sentosa ist eine kleine Insel, die von Singapur aus über einen Causeway mit dem Sentosa Express, zu Fuß über den Sentosa Boardwalk oder mit der Seilbahn, der Sentosa Cable Car erreicht werden kann. Durch Landgewinnung ist Sentosa auf fünf Quadratkilometer angewachsen. Die ehemals als britischer Militärstützpunkt genutzte Insel stellt heute mit vielen Gärten und zahlreichen Vergnügungsmöglichkeiten ein Naherholungsgebiet für die Bevölkerung Singapurs und vor allem eine Haupttouristenattraktion dar. Derzeit kann Sentosa ca. 20 Mio Besucher jährlich registrieren.

Die Insel beherbergt zahlreiche Touristen-Attraktionen, wie einen 2 km langen geschützten Strand, Madame Tussauds, Fort Siloso, zwei Golf Plätze, 14 Hotels, das Resorts World Sentosa, in dem u. A. die Universal Studios und ein Casino untergebracht sind. 
Ferner kann man lange Seilrutschen, einen Bungee-Turm, einen Helix, Achterbahnen, einen Baumwipfel-Pfad, ein umfangreiches Seilbahn-System usw. finden, um nur einige zu nennen.
Für uns ist das des Guten zu viel und wir entscheiden uns mit der Seilbahn die Insel zu erkunden, einen der Strände zu besuchen und das S.E.A.-Aquarium, das zweitgrößte Aquarium der Welt.

Wir steigen in Harbour Front in die Cable Car ein.
und fahren über den  Keppel Harbour zur Insel Sentosa
Von dort hat man einen gigantischen Ausblick auf die Hochhäuser „Reflections at Keppel Bay“, eine luxuriöse Wohnanlage
Weiter mit der Seilbahn über Sentosa
mit Blick auf einen der zahlreichen Strände
wundervoll angelegt und gepflegt

The S.E.A. Aquarium (South East Asia Aquarium) war das weltweit größte Aquarium, gemessen am Wasser-Volumen, bis es 2014 vom Chimelong Ocean Kingdom in Hengqin, China abgelöst wurde. Es enthält 45.000.000 Liter Wasser für mehr als 100.000 Meeres-Tiere.
Hier kann man unter anderem eine 36-Meter breite und knapp 9 Meter hohe Glaswand bewundern, die einem das Gefühl gibt, man stünde auf dem Meeresboden.

Eine Kindergarten-Klasse besucht ebenfalls das Aquarium
zunächst führt der Weg durch einen Glas-Tunnel. Über uns die Fische und zwei Taucher,
die gerade die Kuppeln von innen säubern
Engels-Hai
Gelbflossen-Thun
Muränen
Ein Becken unterhalb des Fußbodens

Ein Wasserzylinder
Der Taucher und die Muräne
Heike und die Muräne
Wunderschön anzusehen, aber nicht ungefährlich: Einige Quallenarten zählen zu den giftigsten Lebewesen der Erde.
Spiegelei-Qualle
Mantarochen
Die gigantische Glasfläche zum Staunen
das Becken dahinter enthält auch sehr große Exemplare an Meeresbewohnern, hier ein Riesen-Manta und ein Stachelrochen
Gigantisch,36-Meter breite und knapp 9 Meter hohe Glaswand
Wunderschöner Manta
Hoffentlich findet die Muräne da wieder raus.
Ein weiterer Glastunnel mit Haien
Eine Unterwasserwelt mit Wrack
Korallenidyll mit Nemo
Zu guter Letzt: Ein Baumsteigerfrosch, auch Pfeilgiftfrosch genannt.

Lazarus Island / St. John Island

Wir machen einen kleinen Bootsausflug auf die Southern Islands.
Die Southern Islands liegen südlich von Sentosa und sind nur mit einer Fähre von Marina South Pier ausgehend erreichbar.
Lazarus Island und St. John Island wurden noch im 19. Jahrhundert als Quarantäne-Inseln für unheilbar Kranke benutzt, im 20. Jahrhundert waren sie Rehabilitations-Zentrum für Drogen-Opfer, erst in den 1970-er Jahren wurden sie für touristische Zwecke umgestaltet.
Heute sind sie ein wichtiges Naherholungsgebiet der Singapurer:Innen.

Die Fähre bringt uns zunächst nach Lazarus Island, St. John Island können wir über einen Damm fußläufig erreichen.

Fähre zu den Southern Islands
Sie bringt uns über die Straße von Singapur
vorbei an geparkten Containerschiffen
Lazarus Island Beach
spärlich besucht
Ein paar kleine Boote liegen in der Bucht vor Anker
Das Wasser ist warm geschätzt 27-30 Grad C
von Lazarus Island Beach aus kann man die Insel Kusu sehen
Ein kleiner Spaziergang über den Causeway rüber zur Insel St. John zeigt uns skurrile Wurzel-Formationen
… und eine Affenbande, die die Mülltonnen ausräumt
warten auf die Fähre, die uns wieder zurück bringt
der Rückweg führt über Kusu
Kusu
In der Marina ist die Sonne untergegangen
Gute N8 Singapur

Cloud Forest / Flower Dome

Wir beschließen heute die Gewächshäuser im Gardens by the Bay zu besuchen, besonders auf die „Avatar“-Ausstellung, die derzeit im „Cloud Forest“ gastiert, sind wir gespannt, denn dieser Film hat uns damals sehr gut gefallen.

„Cloud Forest“ und „Flower-Dome“ bilden zusammen das größte vollklimatisierte Gewächshaus der Welt und beherbergen derzeit rund 260.000 verschiedene Pflanzenarten.

Zugang zum „Cloud Forest“
Ikran
Prolemuris
Schlafblüten der Na’vi
Na’vi
Hammerkopf
Glasblumen „The Ethereal White Persian“
Scorpion Thistle
Im Flower Dome ist schon Weihnachten
derart große und alte, verknöcherte Olivenbäume haben wir selbst in Italien noch nie gesehen
ein Adler aus Schwemmholz geformt
auch der Drache wurde aus Schwemmholz geformt
lebende Steine
Carnivoren
Carnivoren

Gardens by the Bay / Marina Bay Sands Sky Park

„Gardens by the Bay“ ist ein 101 Hektar großes Parkgelände,
welches hinter dem „Marina Bay Sands“  auf künstlich aufgeschüttetem Land angelegt wurde. Es beherbergt neben zahlreichen Themengärten auch die „Supertrees“, den „Cloud Forest“, wo momentan die Avatar-Ausstellung beheimatet ist, und den „Flower-Dome“, der eine beeindruckende botanische Weltreise nachbildet.
„Cloud Forest“ und „Flower-Dome“ bilden zusammen das größte vollklimatisierte Gewächshaus der Welt und beherbergen derzeit rund 260.000 verschiedene Pflanzenarten.

Das „Marina Bay Sands“ ist ein Resort, das von Las Vegas Sands erbaut und 2010 eröffnet wurde. Die Anlage besteht aus einem Casino, einem Hotel, einem Konferenz- und Ausstellungszentrum, dem derzeit größten Einkaufszentrum Singapurs, einem Kunst- und Wissenschaftsmuseum, zwei Theatersälen, diversen Verpflegungsmöglichkeiten, Bars und Nachtclubs sowie zwei schwimmenden Pavillons.

Die drei 55-stöckigen Hoteltürme tragen auf 191 Meter Höhe einen 340 Meter langen Dachgarten. Teil der größten öffentlichen Auslegerplattform ist ein 146 Meter langer Infinity Pool, und somit der weltweit größte Pool auf dieser Höhe.

Wir besuchen heute die Supertrees und den Marina Bay Sands Sky Park.

Auf dem Weg zu den Supertrees läuft uns wieder ein Waran vor die Füße.
ein Stein, geformt wie ein Dinosaurier.

Bei den „Supertrees“ handelt es sich um pflanzenbewachsene Stahlgerüste mit Höhen zwischen 25 und 50 Metern. Sie dienen unter anderem der Aufzucht von seltenen Pflanzen. Ferner wird mittels Photovoltaik Elektrizität für Beleuchtung und Kühlsysteme gewonnen, werden die Niederschläge zur Bewässerung der Pflanzen gesammelt und einige der Bäume dienen als Kühltürme für die Kühlsysteme in den Glashäusern. Zwei der Türme werden in luftiger Höhe mit einem 128 Meter langen Skyway (Hängebrücke) verbunden, den wir heute begehen.
Zudem kann man auf dem höchsten Supertree das „Supertree-Observatory“ besuchen, eine Platform, die einen atemberaubenden Rundblick auf Gardens by the Bay bietet.

Supertrees
Eingang zum Skyway
Sicht auf Marina Bay Sands vom Skyway zwischen den Supertrees.
Sicht auf den „Cloud Forest“ vom Observatory.
Sicht auf Marina Bay Sands vom Supertree-Observatory
Sicht auf den Singapore Flyer(Riesenrad) und die beiden Gewächshäuser „Cloud Forest“ und „Flower Dome“
Sicht auf den Container-Hafen und Teile des Financial Districts
Der Skyway zwischen den Supertrees aus Sicht des Observatory
Ist das nicht fantastisch?
Teil der Lobby im Marina Bay Sands
Sicht vom Marina Bay Sands Sky Park auf die Marina Bay, im Hintergrund die Skyline des Financial Districts.
Sicht vom Marina Bay Sands Sky Park auf „Garden by the Bay“ , im Hintergrund geparkte Containerschiffe in der „Straße von Singapur“, am Horizont kann man Indonesien erahnen.
Sicht vom Marina Bay Sands Sky Park auf das Art Science Museum und die Helix-Fußgängerbrücke.
Sicht vom Marina Bay Sands Sky Park Richtung Norden. Unten das schwimmende Fußballfeld.
Ein kleiner Einblick auf den Infinite-Pool, der nur für Hotelgäste zugänglich ist.
Ein wundervoller Tag legt sich schlafen.


Botanischer Garten mit nassem Ende

Wir besuchen heute den Botanischen Garten.
Auf dem Weg dorthin kommen wir in Chinatown jedoch noch beim „Hawker Chan“ vorbei, der einen Michelin-Stern mit seinem „Huhn mit Reis und Sojasoße“ erkocht hat. Wir erstatten Herrn Chan natürlich einen Besuch ab, das Huhn war hervorragend.
So günstig haben wir Sterneküche noch nie genießen können.

Herrn Chan’s Imbiss findet man in der Smith Street.
Das Sterne-Menue
Neben Herrn Chan’s Imbiss finden wir ein Geschäft mit allerhand chinesischen Heilmitteln und Skurrllitäten.
Der botanische Garten ist eine Welterbe-Stätte
Der weitläufige Park ist kostenfrei zugänglich, wundervoll angelegt und sehr gepflegt.
Lediglich für den Zutritt zum Orchideengarten müssen wir einen kleinen Obolus entrichten.
Ein Waran kreuzt den Weg.
eine schwarze Orchidee
Vanille, die grünen Schoten kann man schon erkennen.

Plötzlich bricht über uns ein Gewitter herein, trotz aufgespannter Regenschirme werden wir bis auf die Unterwäsche nass, in kürzester Zeit werden die Wege teilweise überflutet und wir müssen knöcheltief im Wasser den Weg zur nächsten MRT-Haltestelle antreten.

heftiger Regen
Zwischen zwei heftigen Regenschauern.
Wir warten das Gewitter ab, bevor wir uns auf den Heimweg machen.
I’m singing in the rain, we’re singing in the rain……..
nass bis auf die Unterwäsche!
Schuhe in die Hand und Barfuß weitergehen!

Little India

Wir erkunden heute das indische Viertel, vor 35 Jahren wurde dringend davon abgeraten dieses alleine zu besuchen, das galt im übrigen auch für Chinatown.
Heute ist die Sicherheitslage in allen Stadtteilen Singapurs brillant und die Kriminalität so niedrig wie nie zuvor.
Wir besuchen zunächst den Markt im Tekka Centre. Dort herrscht bereits frühmorgens reges Treiben. Hier werden Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch und Gewürze verkauft.

Schalen- und Krustentiere
noch mehr Garnelen und Shrimps jeder Größe
Fisch, soweit das Auge reicht
Ein freundlicher Metzger, mit dem Hackebeil in der Hand preist er lauthals die Ware an.
Gewürze
noch mehr Gewürze
getrocknete kleine Fische und Garnelen, ob sie wohl auch als Würzmittel Verwendung finden?
Die meisten Gemüse sind uns unbekannt.

Wir besuchen drei Tempel, die in den Gassen zwischen den Läden zu finden sind.

Strassen-Impression
Hindu-Tempel Sri Veeramakaliamman
Diesen Tempel darf man nicht mit Schuhen betreten.
Dachornamente des Hindu-Tempels Sri Veeramakaliamman
Vor dem Tempel werden allerhand Devotionalien verkauft.
Die vielarmige Göttin „Durga“
Gläubige geben Opfergaben mit brennendem Öl
Gläubige nehmen an einem spirituellen Ritual teil.
Der Buddhistische Tempel „Leong San See Temple“
Innenraum des „Leong San See Temple“
Ein freundlicher Buddha umsäumt von lustigen Gestalten ziert den Eingang
Buddhistischer Tempel „Sakyamuni Buddha Gaya“
Die Buddhas bekommen von den Gläubigen immer frisches Obst hingestellt.
Wächter im „Sakyamuni Buddha Gaya“

Riverside

Am Singapore-River tobt das Nachtleben.
Sobald die Sonne untergeht, öffnen am Ufer hunderte Bars, Cafés und Restaurants ihre Pforten und die Uferpromenade füllt sich.
Wir unternehmen, allerdings bei Tageslicht, eine kleine Bootsfahrt vom Clarke Quay bis zum Marina Quay

Riverside am Clarke Quay
Riverside Point
Unser Hotel aus Sicht der Clarke Quay
Die Uferpromenade bei Tageslicht, hier wird es erst bei Einbruch der Dunkelheit „crowdy“
Uferpromenade aus Sicht des Singapore-Rivers
Old Hill Street Police Station
Cavenagh Bridge, eine alte Hängebrücke, erbaut  1869
Bronze-Skulptur „kids jumping in river“ am Boat Quay. Sie soll das frühere Leben der Singapurer:Innen darstellen.
Marina Quay, Die Skyline des „Financial Districts“ rechts davor das altehrwürdige „Fullerton“-Hotel.
Eingang zum Fullerton-Hotel.
Koi-Becken in der Lobby des Fullerton-Hotels
Sicht auf den „Marina Bay Sands“-Complex
SKYPARK OBSERVATION DECK auf dem Marina Bay Sands Hotel, einem Boot nachempfunden. Dort befinden sich Gärten, Restaurants und der größte Infinity-Pool weltweit.
Das Wahrzeichen Singapurs. Der Merlion.
Der Name ist ein aus den englischen Worten mermaid(Meerjungfrau) und lion (Löwe) zusammengesetztes Kunstwort für den Schutzpatron der Stadt, ein Fabelwesen mit Löwenkopf, der Stärke und Furchtlosigkeit symbolisiert, und Fischkörper, der für den Ursprung aus und die Verbundenheit mit dem Meer steht.
Im Hintergrund das „Esplanade – Theatres on the Bay“, geformt wie eine Durian-Frucht, auch Stink- oder Kotzfrucht genannt
Eine Helix-Füßgangerbrücke führt zum Marina Bay Sands, rechts daneben das Art-Science Museum, geformt wie eine Lotus-Blüte
Impression vor dem Regen
Die Edel-Mall im Marina Bay Sands, größer, pompöööööser, schöner, glamouröser und vermutlich auch teurer als das ION in der Orchard Road.
Ein kleines Handtaschen-Geschäft in einem „Floating“-House auf dem Marina Bay
und die Verkaufsräume der Apfel-Telefone schwimmen auch auf dem Bay.
Auf dem Weg ins Financial District sehen wir Wäsche??? aus einem der Banken-Hochhäuser hängen.
und inmitten des Financial Districts in einer Markthalle im Viktorianischem Stil ein Hawker-Zentrum vom Feinsten.

Orchard Road

Wir besuchen die Einkaufsmeile Singapurs. Hier wird geshoppt bis der Arzt kommt.

Vor 35 Jahren, als Andi 3 Monate hier beruflich unterwegs war, war er in diesem Viertel untergebracht. Auch damals galt dieses Viertel schon als die Shopping-Mall Singapurs.
Damals war Shopping hier für Europäer noch ausgesprochen günstig; das hat sich grundlegend geändert. Die Preise sind von den Europäischen Preisen nicht mehr zu unterscheiden, allenfalls empfinden wir es bisweilen als durchaus hochpreisiger.


Andi erkennt das Viertel nicht wieder, allein das Hotel, in dem er damals untergebracht war, kann er noch identifizieren.
Wir besuchen einige der großen Shoppings-Malls, in der größten Mall findet man sämtliche Edelmarken, die Auslagen tragen selbstverständlich keine Preisschilder.

In diesem Hotel war Andi vor 35 Jahren untergebracht. Es hieß damals „Dynasty“. Heute steht es noch immer, trägt jedoch den Namen „Mariott Tang Plaza“
Eines der vielen Malls, die rosa Weihnachtsdeko wurde schon installiert.
rosa Weihnachtsdeko scheint hier beliebt zu sein.
Strassen-Impression
Gebäude mit Skywalks integriert, die Sculptura Ardmore, eine Wohnanlage
Inmitten der Skyscraper die Thailändische Botschaft mit Garten-Idylle
Das ION, die größte Mall auf der Orchard Road. Es hat 4 Hochetagen mit Geschäften, darüber noch 4 Parkdecks, eine Tiefetage, wo die U-Bahn-Station integriert ist, darunter noch weitere 4 Tiefetagen mit Geschäften.
Wir haben uns mächtig verlaufen.
Ein Blick von einer der Hochetagen ins Erdgeschoss
Hier sind alle Luxusmarken vertreten.
eine Uhr gefällig?
vielleicht doch lieber eine von Patek Philippe?
Viele Edel-Boutiquen mit feinen Auslagen natürlich ohne Preisauszeichnung
Security vor der Tür
hier ebenfalls Security-überwacht, der nette Herr hat sich für’s Foto extra seitlich positioniert.
Vermutlich trägt auch hier der Teufel Prada
Hier wäre Heike beinahe in Versuchung geraten.
Breitling-Uhren à la bonne heure
Ein Klavier, ein Klavier, ein rotes Klavier.
Nein, es sind Flüüüüüüügel
Die deutsche Kette „Vom Fass“ hat es auch in die Edel-Etage geschafft.
Im Supermarkt finden wir einige Skurillitäten

In der blitzsauberen U-Bahn, hier MRT genannt, sind die Bahnsteige nicht frei zugänglich.
Bei Einfahrt der Züge werden diese exakt mit den Türen an den Türen der Bahnsteige positioniert.
Steht der Zug im Gleis, gehen etwas zeitverzögert zunächst die Türen der Züge, dann die der Bahnsteige auf.

Bahnsteig ohne Zug
Der Zug fährt ein und öffnet die Türen, die Türen des Bahnsteigs öffnen etwas verzögert.

Chinatown

Ein neuer Tag erwacht, der Jetlag ist (nahezu) überwunden. Wir nehmen uns für heute die Besichtigung von Chinatown vor.

Morgendämmerung

Wir erreichen Chinatown fußläufig und passieren dabei einige Tempel.
Die Tempel sind frei zugänglich.
Wir beobachten einige Gläubige bei verschiedenen religiösen Ritualen, die uns völlig fremd sind.
Eine Frau kniet vor einem der Altäre und schüttelt eine Hülse in der etliche Bambusstäbe stecken. Sie schüttelt und schüttelt solange bis ein einziges Stäbchen aus der Hülse fällt.
Wie wir erfahren, gehen Buddhisten in einen Thai Tempel und befragen das Stäbchenorakel über die Zukunft. Dort betet man und bittet um Hilfe bei der Lösung von persönlichen Problemen.

  • Zuerst startet man mit einem Gebet.
  • Dann stellt man in Gedanken eine konkrete Frage zu einem Thema der persönlichen Zukunft.
  • Dann nimmt man den Bambusbehälter mit den durchnummerierten Bambusstäbchen und schüttelt den Behälter mit beiden Händen so lange bis ein Stäbchen herausfällt
  • Fallen beim Schütteln mehrere Stäbchen heraus, dann muss man von neuem beginnen und so lange schütteln bis nur ein Stäbchen herausfällt.
  • Das einzelne herausgeschüttelte Stäbchen hat eine Nummer.
  • In der Nähe der Stäbchen gibt es meistens ein kleines Regal mit den Weissagungen. Diese sind nach Nummern sortiert. Man nimmt sich die Weissagung mit der Nummer heraus, die der Nummer des herausgeschüttelten Stäbchens entspricht.
  • Die Weissagung gibt eine Antwort auf die gestellte Frage. Ist die Weissagung positiv, dann nimmt man den Zettel mit der Weissagung mit nach Hause.
  • Achtung nicht jede Weissagung ist positiv. Ist die Weissagung negativ, dann lässt man den Zettel mit der Weissagung im Regal und nimmt ihn nicht mit nach Hause.

Eine andere Frau schwenkt eine Art Papier-Dokumente und einen Stapel vergoldete Papiere über die Räucherstäbchen, geht danach zu einer Feuerstelle vor dem Tempel, wo sie diese in einem großen Ofen verbrennt, den wir Anfangs als überdimensionierten Grill identifiziert hatten.
Es handelt sich dabei offensichtlich um „Höllengeld“, welches durch das Verbrennen den Verstorbenen im Jenseits ein gutes Leben ermöglichen soll.

Buddha Tooth Relic Temple Rückseite
Buddha Tooth Relic Temple Eingang
Buddha Tooth Relic Temple Innenleben
Buddha Tooth Relic Temple Innenleben
Buddha Tooth Relic Temple Innenleben
Eine Frau verbrennt „Höllengeld“
Gefäß, mit Sand gefüllt. Dort können die Gläubigen Räucherstäbchen hineinstecken,
Thian Hock Keng Temple
Eingang zum Thian Hock Keng Temple
Thian Hock Keng Temple
Thian Hock Keng Temple
Auch in den Seitenstrassen und Hinterhöfen haben die Menschen kleine Altäre und Schreine errichtet.

Wir schlendern durch Chinatown und lassen die gegensätzliche Architektur von alt und neu, modern und traditionell, groß und winzig auf uns wirken.

kontrastreicher geht es nicht!
wozu benötigt man so viele Klimageräte?

In den Hawker-Centers, die zum Weltkultur-Erbe gehören, nehmen die Singapurer:Innen ihre Mahlzeiten ein.
Auch wir finden dort etwas für unser leibliches Wohl.
Die Auswahl fällt schwer, denn wir müssen uns aus sehr vielen traditionellen Küchen wie Chinesisch, Indisch, Thailändisch, Indonesisch, Japanisch, Malaiisch usw. entscheiden.

Andi’s Enten, die gab es schon so vor 35 Jahren, diese sind hoffentlich nicht so alt!
Vorbereitung für den großen Andrang
Während einige Stände am Morgen noch geschlossen sind, und andere zwar geöffnet, jedoch noch kein Betrieb vorherrscht, stehen am Coffee Shop 308 die Menschen in Schlange an. Wir machen mit. Der Kaffe war ausgezeichnet!
Hinterhof-Idylle
Geschirrrückgabe unterteilt in Halal und Non-Halal
Geschirrrückgabe unterteilt in Halal und Non-Halal