Das Wetter, der Plan, das Ergebnis oder der etwas andere Weg von Bergen nach Ornes

Wir werden in der Nacht von einem mächtigen Gewitter überrollt, es fühlt sich in der Grille an, als würden Eimer über uns ausgegossen.

Am Morgen regnet es noch immer, der Plan ist über Voss auf der E16 über die Stalheimskleiva, die steilste Straße Norwegens nach Gudvangen, dort mit der Fähre durch den engsten Fjord Europas, den Nærøyfjord bis Kaupanger zu fahren.

Leider spielt das Wetter heute nicht mit, und weder die Passstrasse noch die Fjordfahrt macht bei dieser tiefhängenden Bewölkung Sinn.

Wir planen um. Die Fahrt geht nun über Voss, vorbei am Tvinnofossen durch unzählige Tunnel. Es regnet. Wir befahren den weltweit längsten Straßen-Tunnel, den Lærdalstunnellen, knapp 25km lang, mit insgesamt vier integrierten Parkplätzen. Bei Ausfahrt dieses Tunnels fahren wir immerhin in besseres Wetter ein. Der Regen hört auf. Wir befinden uns nun im Sognefjord-Umland.

Die Autofähre „Sogn“ bring uns über den Årdalsfjord von Fodnes nach Mannheller.

Weitere Tunnel und ein Brücke über den Sogndalsfjorden bringen uns nach Sogndal.

Wir fahren bis zum malerischen Örtchen Solvorn, wo uns eine weitere Autofähre, die „Urnes“ auf die Westseite des Lustrafjordes in das Örtchen Ornes bringt.

Der Lademeister der „Urnes“ besetzt jedes Fleckchen auf dem Deck, keine Zeitung passt mehr zwischen den Fahrzeugen, an Aussteigen während der Überfahrt ist nicht zu denken.

In Ornes besuchen wir die älteste Stabskirche Norwegens.

https://goo.gl/maps/nxg78AwdCrJ2

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